Thomas Funk mit 90% zum Landtagskandidaten gekürt. Daniel Schollenberger aus Heiligkreuzsteinach Zweitkandidat

Veröffentlicht am 13.03.2015 in Landespolitik

(Neckargemünd). Nominierung des SPD-Kandidaten im Landtagswahlkreis 41 Sinsheim. Um 21 Uhr steht es fest: der Alte wird auch der Neue sein. Die Anwesenden des gut besuchten Martin-Luther-Saals in Neckargemünd waren sich weitgehend einig. Die erfolgreiche Arbeit ihres Abgeordneten Thomas Funk soll auch in den kommenden 5 Jahren fortgesetzt werden.

 

 

 

Zuvor hatte es nach einem Grußwort des Neckargemünder Bürgermeisters Horst Althoff eine Rede des Vorsitzenden der Stuttgarter Landtagsfraktion, Claus Schmiedel, gegeben. Die am 13. März 2016 stattfindende Landtagswahl sei wichtig, um den Dreiklang aus Sanieren, Investieren und Konsolidieren auch künftig mit Leben zu füllen. Sanierungsstau bei der Infrastruktur (man denke nur an die L536, die im Steinachtal jahrzehntelang für vor-Ort-Termine und Versprechungen gesorgt hatte, jedoch erst jetzt endlich in Angriff genommen wird), Reduzierung des strukturellen Defizits (bereits jetzt halbiert), Ausbau der Kinderbetreuung (in den meisten Kommunen mehr als eine Vervierfachung er Mittel), Verbesserung der Situation an den Hochschulen und wesentliche Korrekturen am Arbeitsmarkt. All das sei gefährdet, wenn wie im Falle eines Regierungswechsels zu befürchten, die CDU „bei Vollgas den Rückwärtsgang einlegen würde“. Dabei verschwieg er nicht, dass Regieren natürlich nicht ausschließlich nach dem Lustprinzip möglich sei und man auch Entscheidungen treffen müsse, die schwerfallen. So musste beispielsweise das Landeserziehungsgeld abgeschafft werden und Gehälter von Beamten würden in Baden-Württemberg zeitverzögert erhöht. Das gefalle verständlicherweise nicht jedem, ändere aber nichts daran, dass Beamte im Ländle nach wie vor bundesweit auf Platz zwei der Rangfolge der Gehälter liegen.

Das „Ende der Bräsigkeit“ in der Landespolitik hob dann auch Funk hervor in seiner Bewerbungsrede. Die Bildung sei moderner geworden, der Arbeitsmarkt fairer und das Land gerechter. Eine andere Koalition, die auch nur annähernd so viel Gutes fürs Land erreichen könne, sei für ihn weit und breit nicht in Sicht. „Allenfalls eine mit den gleichen Partnern und einem roten Ministerpräsidenten“, merkte er augenzwinkernd an. Was Tariftreuegesetz, Bildungszeitgesetz und Langzeitarbeitslosenprogramme für Millionen von Arbeitnehmerinnen bedeuteten, sei vielen Menschen möglicherweise nicht immer bewusst. Auch die Wiederbelebung des von der Vorgängerregierung praktisch eingestellten Programms zum sozialen Wohnungsbau sei für ihn ein Meilenstein, so der Sinsheimer. Er dankte der Versammlung und versicherte, „das Erreichte zu verteidigen und die künftigen Aufgaben anzupacken“.

Einig waren sich Schmiedel und Funk, dass die Herausforderungen, die sich durch die Zuwanderung ergeben, bei der SPD in besten Händen seien. Ohne die Arbeit von Integrationsministerin Öney und die gute Kooperation mit den Kommunen vor Ort, wäre es nicht möglich, diese bisher so gut zu meistern. Man dürfe sich aber nicht zurücklehnen, sondern müsse weiterhin große Anstrengungen unternehmen, um denen, die Hilfe benötigen, diese auch zukommen zu lassen und gleichzeitig darauf achten, die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft vor Ort nicht zu überfordern und die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen.

Dass in vielen einzelnen Entscheidungen in Stuttgart auch der Wahlkreis berücksichtigt wurde, sei nicht zuletzt Funk zu verdanken, zeigte sich der Heiligkreuzsteinacher Daniel Schollenberger überzeugt und stützte damit die Aussage des Bürgermeisters Althoff, dass der Wahlkreis profitiert habe dadurch, seit 2011 auch wieder einen SPD-Abgeordneten zu haben. Ob bei einzelnen Förderprogrammen, dem Straßenbau oder der Genehmigung der beiden Gemeinschaftsschulstandorte. Es sei immer hilfreich, wenn der Wahlkreis in Stuttgart gut vertreten sei.

Das überwältigende Ergebnis von Schollenberger in einer Kampfabstimmung, wer Funks Zweitkandidat werden darf, unterstrich, dass die Anwesenden die beiden für ein gutes Team halten, das auch den Wahlkreis in seiner Gänze vertrete. Aauch die Mitglieder kamen zu Wort, bedankten sich für Geleistetes, verliehen ihrer Hoffnung Ausdruck, unter anderem beim Ausbau der G9-Gymnasien noch weiter zu kommen und schrieben dem Kandidaten-Duo ins Stammbuch, auch künftig die Bedeutung der Energiewende nicht aus dem Blick zu verlieren.

Zuletzt dankte noch ein Nicht-Mitglied dem Parlamentarier für die Umsetzung der gelungenen Polizeireform, die schon jetzt qualitative Verbesserungen bringe, die nötige Verbesserung der Reviere berücksichtige und dabei anders als frühere Reformen ohne die Schließung von Polizeiposten auskomme.

Nicht ganz ernstgemeint wurde am Ende der Veranstaltung noch darauf hingewiesen, dass es möglicherweise Ausdruck des gestiegenen Optimismus im Lande sei, dass im laufenden Schuljahr doppelt so viele (5000 statt zuvor 2500) Lehrerinnen schwanger wurden als im letzten Jahr der gescheiterten schwarz-gelben Vorgängerregierung.

 

Homepage Thomas Funk

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