Jugendsozialarbeit an Schulen.

Veröffentlicht am 25.03.2007 in Kreistagsfraktion

Gemeinsames Schreiben der Fraktionsvorsitzenden im Kreistag zur "Jugendsozialarbeit an Schulen"

Auf Initiative der SPD-Vertreter im Ausschuss für Soziales, Schulen und Kultur haben die Fraktionen des Kreistages ein gemeinsames Schreiben an Ministerpräsident Oettinger, Sozialministerin Dr. Stolz sowie an Kultusminister Rau zur Wiederaufnahme der Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen durch das Land Baden-Württemberg gerichtet. Das von Helmut Beck, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, verfasste Schreiben richtet sich darüber hinaus auch an die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen von CDU, SPD, FDP/DVP und Bündnis 90/Die Grünen mit der Bitte um Unterstützung des Anliegens.

Nachfolgend das gemeinsame Schreiben im Wortlaut:

Jugendsozialarbeit an Schulen;
hier: Wiederaufnahme der Förderung durch das Land Baden-Württemberg

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Günther H. Oettinger,

sehr verehrte Frau Ministerin Dr. Monika Stolz,

sehr geehrter Herr Minister Helmut Rau,

die Notwendigkeit von Jugendsozialarbeit an Schulen ist angesichts der Vorgänge, die sich gerade in jüngster Zeit verstärkt insbesondere auch an sog. „Brennpunktschulen“ in Baden-Württemberg ereignet haben, unbestritten.

Leider hat sich das Land Baden-Württemberg aus der im Jahre 2000 eingeführten sog. Drittelfinanzierung (Land, Kreis, Schulträger) dieser wichtigen Aufgabe ab dem Jahre 2005 ganz zurückgezogen. Der Rhein-Neckar-Kreis hat den Wegfall der Landesförderung durch eine Aufstockung seines finanziellen Engagements in diesem Bereich ausgeglichen, um die Jugendsozialarbeit an Schulen zumindest in dem bereits bei den Kommunen bestehenden Umfange aufrecht zu erhalten.

Nachdem die Nachfrage aus schulischen Einrichtungen und aus Städten und Gemeinden des Kreises nach einem Ausbau der Jugendsozialarbeit an Schulen und damit nach einer entsprechenden Förderung durch den Kreis zunehmend stärker wird, kann der Rhein-Neckar-Kreis den Wegfall der
Landesförderung durch eigene Mittel über das seitherige Engagement hinaus nicht ausgleichen.

Dies gilt sicher auch für die weiteren Stadt- bzw. Landkreise in Baden-Württemberg.

In diesem Zusammenhang und vor diesem Hintergrund haben wir, die Vorsitzenden der im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises vertretenen Fraktionen, die eindringliche Bitte an Sie, die Landesförderung der Jugendsozialarbeit an Schulen zumindest in dem ursprünglichen Umfang wieder aufzunehmen.

Es würde insbesondere dem Anspruch „Kinderland Baden-Württemberg“ gut anstehen und dieses Prädikat wirkungsvoll unterstreichen, wenn das Land in diesem wichtigen präventiven Bereich ein entsprechendes Signal mit Modellcharakter auch für andere Bundesländer setzen würde.

Homepage SPD Rhein-Neckar

UNSER ABGEORDNETER IN BERLIN

Counter

Besucher:152179
Heute:395
Online:5

News-Ticker

kirk.unaone.net | Kundenmenü
logo

Die angeforderte Domain konnte auf diesem Server nicht gefunden werden.


Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. "Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. "Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: "Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: "‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden