Kreis soll sich aktiver als bisher in Arbeitsagentur einbringen

Veröffentlicht am 21.07.2011 in Kreistagsfraktion

„Seit 2007 arbeitet die SPD-Kreistagsfraktion darauf hin, Langzeitarbeitslose im Rhein-Neckar-Kreis zusammen mit der Arbeitsagentur zu fördern und zu fordern“, erläutert Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Göck (Brühl). Das JobCenter Rhein-Neckar wird demnächst zur großen Freude der SPD seine Arbeit aufnehmen.

Nachdem Alt-Landrat Dr. Schütz dies zunächst mit Verweis auf die Rechtslage abgelehnt hatte, obwohl fast alle Kreise und Städte diese sinnvolle Zusammenarbeit längst pflegten, wurde 2010 das Gesetz der Realität angepasst – nun wollen die Rhein-Neckar-Sozialdemokraten in der künftigen „gemeinsamen Einrichtung“ die Handschrift des Kreises sehen. Jedoch nicht nur im Blick darauf, wie viele Büros und Computer gekauft oder angemietet werden, sondern vor allem mit einem wachsamen Blick auf die Eingliederung der Langzeitarbeitslosen in den ersten, zweiten oder dritten Arbeitsmarkt.

Zu diesem Zweck hat die SPD-Kreistagsfraktion einen Antrag eingebracht, um die Kommunale Beschäftigungsförderung mit Blick auf vom Rhein-Neckar-Kreis zu benennende Zielgruppen zu verfolgen. Insbesondere solle man sich jungen Leuten unter 25, sogenannten „Aufstockern“ und bestimmten lokale Schwerpunkten der Hilfebedürftigkeit annehmen, um mit den knappen Eingliederungsmitteln bestmögliche Effekte zu erzielen. „Hier soll der Rhein-Neckar-Kreis nicht abwarten, was die Agentur vorschlägt, sondern eigene Vorstellungen aus den ihm bekannten Strukturen der Hilfebedürftigkeit formulieren und einbringen“, fasst Dr. Göck zusammen, „denn immerhin verausgaben wir hier jedes Jahr 43 Millionen Euro und sollten selber analysieren, wo es am meisten Sinn macht, die Eingliederungsmittel zu nutzen um Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt einzugliedern“. Man habe durch die zögerliche Haltung in den letzten Jahren schon viel zu viel Zeit verstreichen lassen und die Kosten in diesem Bereich nicht so senken können wie dies anderswo der Fall war.

Weiter fordern die Sozialdemokraten nach einem Jahr eine Rhein-Neckar-Kreis-bezogene Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen und eine „Erdung“ der Arbeit der gemeinsamen Einrichtung: durch Besetzung der Gremien nicht nur mit Verbandsvertretern, sondern mit Praktikern aus Wohlfahrtsverbänden, Unternehmen und Verwaltungen, die mit betroffenen Langzeitarbeitslosen und dem JobCenter zusammenarbeiten.

Homepage SPD Rhein-Neckar

UNSER ABGEORDNETER IN BERLIN

Counter

Besucher:152179
Heute:302
Online:3

News-Ticker

kirk.unaone.net | Kundenmenü
logo

Die angeforderte Domain konnte auf diesem Server nicht gefunden werden.


Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. "Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. "Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: "Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: "‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden