Prof. Gert Weisskirchen: "Sport verbindet Menschen - Extremismus trennt sie."

Veröffentlicht am 05.07.2007 in MdB und MdL

Prof. Gert Weisskirchen, persönlicher Beauftragter des OSZE-Präsidenten Miguel Angel Moratinos (Spanien) zur Bekämpfung des Antisemitismus und Mitglied des Deutschen Bundestages, hat sich mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger zu einem Gedankenaustausch getroffen. Dabei vereinbarten beide, dass der Dialog zwischen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) sowie dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu Fragen der Aktivitäten gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Vandalismus fortgesetzt werden.

Gemeinsam erörterten Prof. Weisskirchen und Dr. Zwanziger unter anderem die positiven Möglichkeiten des Sports, insbesondere des Fußballs, gerade junge Menschen in unserer Gesellschaft anzusprechen, um im Kampf gegen Delikte wie antisemitische Hetze oder fremdenfeindliche Gewalttaten zu sensibilisieren.

"Der Fußball erreicht im Alltag viele Menschen und kann daher einen großen Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen ausüben. Denn ein wesentliche Aspekt sportlicher Aktivitäten in den Vereinen ist der gegenseitige Respekt und Toleranz. Das ist das genaue Gegenteil, was Rechtsextreme wollen", äußerte Dr. Zwanziger nach dem Gespräch. Prof. Weisskirchen erklärte: "Sport verbindet Menschen - Extremismus trennt sie. Die positive Erfahrungen der Fußball-WM 2006, die Deutschland als ein fröhliches und friedliches Land weltweit Renommee gebracht hat, gilt es weiterhin umzusetzen. Gerade im Blick auf die Wertschätzung unserer multi-kulturellen Gesellschaft müssen Politik und Sport weiterhin an einem Strang ziehen."

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