SPD-Kreistagsfraktion fordert Kinderschutz-Hotline.

Veröffentlicht am 15.12.2007 in Kreistagsfraktion

Angesichts der tragischen Vorkommnisse in jüngster Zeit über die Misshandlung und Gefährdung von Kindern mit oft tödlichem Ausgang fordert die SPD-Kreistagsfraktion die Einrichtung einer kostenfreien Kinderschutz-Hotline im Kreisgebiet.

Fraktionsvorsitzender Helmut Beck führte im Rahmen seiner Stellungnahme zum Kreishaushalt 2008 aus, dass wir im Rhein-Neckar-Kreis nicht nur über das Kinderland Baden-Württemberg debattieren sollten, wie dies Ministerpräsident Oettinger im Lande tut, sondern dass wir diesen Anspruch praktisch umsetzen und mit Inhalt erfüllen wollen. Dazu gehört auch ein wirksamer und unbürokratischen Schutz unserer Kinder vor Übergriffen jeder Art.

Die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen sind oft zu bürokratisch und sachfremd, um schnelle und wirksame Hilfe zu ermöglichen. Die erforderliche Mitwirkung der Erziehungsberechtigten - in vielen Fällen auch gleichzeitig die Täter - sowie notwendige gerichtliche Anordnungen verhindern vielfach ein rechtzeitiges Eingreifen der zuständigen Jugendämter.

Wer in seinem Umfeld einen Übergriff vermutet, wird oft aus Angst darüber, jemand fälschlicherweise zu verdächtigen und dann die Konsequenzen daraus tragen zu müssen, nicht oder zu spät tätig. Dies würde durch die Einrichtung einer sog. Kinderschutz-Hotline, bei der jeder kostenfrei und auch anonym anrufen und seine Beobachtungen mitteilen kann, ausgeschlossen bleiben.

Aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion drängt sich in diesem Zusammenhang geradezu auf, diesen Notruf bei der neuen täglich 24 Stunden personell besetzten Leitstelle in Ladenburg zu installieren. Es spricht auch nichts dagegen, hierfür die allseits bekannte Notrufnummer 112 mit zu verwenden. Wir werden bei der Kreisverwaltung auf eine möglichst rasche Umsetzung unseres Vorschlages drängen, so Helmut Beck.

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