SPD Rhein-Neckar wahrt Kontinuität.

Veröffentlicht am 30.04.2009 in Kreisverband

Die SPD Rhein-Neckar wird den unter Lars Castellucci eingeschlagenen Kurs konsequent fortsetzen. Dies bekundete der Kreisvorstand auf seiner ersten Sitzung nach dem Rückzug des langjährigen Kreisvorsitzenden. Die komplette Neuwahl des Führungsgremiums findet turnusgemäß auf der Jahreshauptversammlung am 20. Juni 2009 in Hockenheim statt. Bis dahin wurde Castelluccis Stellvertreter Thomas Funk beauftragt, die Aufgaben des Kreisvorsitzenden wahrzunehmen. Dieser Schritt war notwendig geworden, nachdem Castellucci nach zehn Jahren Vorstandsarbeit sein Amt früher als vorgesehen zur Verfügung gestellt hatte, um sich ganz seinen Aufgaben im Wahlkampf zu widmen. Der promovierte Sozialwissenschaftler ist Spitzenkandidat der SPD Wiesloch bei den Gemeinderatswahlen am 7. Juni und tritt im September für die Partei im Bundestagswahlkreis Rhein-Neckar an.

Der Kreisvorstand bedauerte Castelluccis vorzeitigen Rückzug, äußerte aber gleichzeitig Verständnis für die persönlichen Beweggründe. Sein kollegialer, teamorientierter und stets fairer Umgang waren besonders geschätzt. “Mit sachorientierter Arbeit und Projekten zur Mitgliederwerbung und zur Ortsvereinsstruktur wurden unter seiner Führung die Weichen für eine gute Verbandsentwicklung gestellt.”, nutzte Funk die Gelegenheit, seinem Vorgänger zu danken. “Lars Castellucci hat gute Arbeit geleistet”, würdigte er den Wieslocher, der acht Jahre lang an der Spitze der Kreis-SPD stand.

Auch inhaltlich wahrt die SPD Rhein-Neckar Kontinuität. In einer Stellungnahme zum 1. Mai formulierte der SPD-Kreisvorstand angesichts aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise klare Botschaften: Solidarische Lastenverteilung in der Krise, neue Spielregeln für den Finanzmarkt sowie faire Löhne und mehr Mitbestimmung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

“Als Sozialdemokraten treten wir für einen handlungsfähigen und modernen Sozialstaat ein, der der Wirtschaft und dem Wirtschaften klare Regeln setzt. Es muss gelten: Investition vor Spekulation! ”, so Funk. Lohn- und Sozialdumping dürften keine Chance haben. Die Zukunft könne nicht im Wettlauf um die niedrigsten Löhne und schlechtesten Arbeitsbedingungen liegen. Daher seien in der Krise Mindestlöhne ein Gebot sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Vernunft. Der SPD-Kreisvorstand ist damit auf einer Linie mit dem unter Castellucci entwickelten sozialpolitischen Profil. „Gerade in dieser Hinsicht ziehen wir kräftig mit Lars Castellucci an einem Strang und werden im Bundestagswahlkampf nicht nur organisatorisch sondern auch inhaltlich eng zusammenarbeiten”, blickte Funk nach vorne.

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