Thomas Funk und Hubertus Heil in Mauer

Veröffentlicht am 18.02.2011 in Kommunalpolitik

Die “Heimat” des “Homo Heidelbergensis” besuchten kürzlich Landtagskandidat Thomas Funk und der stellv. Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Hubertus Heil. Neben einer Betriebsbesichtigung stand auch ein Rathausbesuch auf dem Programm.

Bürgermeister Jörg Albrecht freute sich über das Interesse an der 4000-Einwohner-Gemeinde, die den jüngsten Altersdurchschnitt im
Rhein-Neckar –Kreis aufzuweisen hat. Albrecht nannte dafür zwei Gründe: Familienfreundlichkeit mit breiter Betreuung und ausreichend Plätzen in 2 Kindergärten, eine integrative Schule, die auch Behinderte einbezieht sowie eine Schulmensa. Senioreneinrichtungen eine Bibliothek und ein Schwimmbad erhöhen den Wohnwert und tragen dem demographischen Wandel Rechnung.

Als besonderen Anreiz für junge Familien konnte Albrecht einen Nachlass je Kind auf die Grundsteuer nennen. Damit hat Mauer in den letzten fünf Jahren einen Einwohner-Zuwachs von 20% verzeichnen können und ist damit führend in der Region.

Wie Hubertus Heil erfuhr, trugen Ausgaben-Disziplin und der Verzicht auf Prestige-Objekte dazu bei, dass die Gemeinde zur Zeit schuldenfrei ist. Bürgermeister wie Gäste warben für ein breites Bürgerengagement. Der ehrenamtliche Einsatz sei zwar lobenswert, allerdings werde es zunehmend schwierig, Bürger für ein Engagement in der Kommunalpolitik zu gewinnen.

Hubertus Heil und Landtagskandidat Funk unterstrichen in diesem Zusammenhang den Wert der Parteiarbeit, denn die Volksparteien seien sozusagen der Rote Faden für die Gesellschaft.

In Begleitung des Bürgermeisters und Klaus-Henning Kluge vom SPD-Ortsverein gings zum 1878 gegründeten Kalkwerk Hartmann, einem wichtigen ortsansässigen Arbeitgeber. Mit Geschäftsführer Karl-Josef Mergenthaler erörterten die Gäste Fragen zur Bürgerbeteiligung und zur wirtschaftspolitischen Entwicklung.

Nach Ansicht des SPD-Landtagskandidaten Thomas Funk werde es künftig noch wichtiger, die Bevölkerung frühzeitig bei wichtigen Entscheidungsprozessen einzubinden. Er bekannte sich nachdrücklich zur repräsentativen Demokratie. Allerdings müsse eine neue Vertrauenskultur geschaffen werden. Das gelte in der Landespolitik gleichermaßen wie in der Kommunalpolitik. Eine anschließende Besichtigung des Betriebsgeländes rundete den Besuch ab.(ms)

v.l.n.r.: Bürgermeister Jörg Albrecht, Thomas Funk, Klaus-Henning Kluge, Hubertus Heil

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