Urteilsspruch zu antifaschistischen Symbolen ist nicht nachvollziehbar

Veröffentlicht am 02.10.2006 in Bundespolitik

Ute Vogt: "Im Kampf gegen Rechtsextremismus muss mehr getan werden".

Mit Bedauern und Verwunderung reagierte die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Ute Vogt auf das Urteil des Stuttgarter Landgerichts im Prozess gegen den antifaschistisch orientierten "Nix Gut Versand". "Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass hier versäumt wurde, ein klares Signal für das Engagement gegen rechtsextremistische Umtriebe zu setzen", so Vogt. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Versandhaus in dem Prozess das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, zum Beispiel durchgestrichene Hakenkreuze, vorgeworfen.
Das Urteil gebe Anlass, im politischen Kampf gegen Rechtsextremismus nicht nachzulassen, so Vogt. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende forderte Bundesfamilienministerin von der Leyen auf, die Förderung der erfolgreich arbeitenden Initiativen und Projekten gegen Rechtsextremismus langfristig zu sichern. "Wir dürfen die Menschen, die sich oft unter schwierigsten Bedingungen für unsere demokratischen Grundwerte einsetzen, nicht im Stich lassen", so die SPD-Politikerin.
Vogt wies darauf hin, dass sich die SPD in der Großen Koalition zwar damit durchsetzen konnte, dass für dieses zivilgesellschaftliche Engagement auch im nächsten Jahr 19 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Dennoch seien viele der aufgebauten Strukturen gegen rechts akut bedroht, da die CDU-Familienministerin die finanzielle Unterstützung aller bisher geförderten Projekte im Kampf gegen rechts zunächst zum 1. Juli 2007 einstellen wolle.
"Es muss auch in Zukunft in den betroffenen Regionen mobile Beratung und einen Opferschutz geben", betonte Vogt. "Im Kampf gegen rechts muss mehr getan werden, nicht weniger."

Homepage SPD Rhein-Neckar

UNSER ABGEORDNETER IN BERLIN

Counter

Besucher:152179
Heute:221
Online:7

News-Ticker

kirk.unaone.net | Kundenmenü
logo

Die angeforderte Domain konnte auf diesem Server nicht gefunden werden.


Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. "Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23
Armand Zorn zum Tankrabatt.
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos "#GEMA1NSAM - Für gute Arbeit" kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. "Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Online spenden

Online spenden