Zwei neue Mitglieder im Kreisvorstand der AG SPD 60 plus.

Veröffentlicht am 20.06.2007 in Arbeitsgemeinschaften

Der neu gewählte Vorstand der AG SPD 60 plus im Rhein-Neckar-Kreis mit der Landesvorsitzenden Dr. Konstanze Wegner, dem Kreisvorsitzenden Lars Castellucci, der Vorsitzenden der Kreistagsfraktion Helmut Beck und der Kreisrätin Irmgard Hierholzer.

Über 1700 Mitglieder zählt die SPD60plus, die Arbeitsgemeinschaft der Senioren in der SPD, im Rhein Neckar Kreis. Zum Glück, man muss es so sagen, waren nicht alle der Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Schriesheimer Gasthof „Zur Pfalz“ gefolgt, der Saal wäre aus allen Nähten geplatzt.

So war der Saal sehr gut gefüllt, als die Vorsitzende des SPD60plus-Kreisverbandes, Christel Masseck, die Anwesenden und die Gäste begrüßte. Zu letzteren gehörte auch Bürgermeister Hansjörg Höfer, der allerdings nach seinem Grußwort schnell wieder verschwinden musste.

Wesentlich mehr Zeit nehmen konnte sich die Landesvorsitzende der SPD60plus Dr. Konstanze Wegner. In ihrem Grußwort ging sie insbesondere auf die Arbeit des Landesvorstandes ein, der sich v.a. in Beiträgen der Senioren für das Landeswahl- und das Grundsatzprogramm der SPD und in Vorschlägen für die Gesundheitsreform äußerte. Der Landesvorstand der SPD60plus bemängelte, dass das neue zu beschließende Grundsatzprogramm viel zu wenig auf den demografischen Wandel und die damit zu erwartenden Folgen eingeht.

Auch der Kreisvorsitzende der SPD, Lars Castellucci, hob die notwendige Neuausrichtung der Parteien auf die sich schnell verändernde Altersstruktur der Bevölkerung und ihrer Mitglieder hervor. Er beglückwünschte die hiesige SPD60plus für ihre erfolgreiche Arbeit und wünschte gleichzeitig allen Parteigremien, dass diese doch bitte mehr auf die Anregungen und Aktivitäten von der Basis eingehen sollten. Eine durchaus verständliche kleine Spitze gegen die Parteiführung in Berlin.

In ihrem Rückblick auf die Arbeit und Veranstaltungen der SPD60plus im Rhein-Neckar-Kreis während der vergangenen 2 Jahre konnte Christel Masseck durchaus eine sehenswerte Bilanz vorweisen. So hatte es Führungen durch das Mannheimer Nationaltheater (hinter den Kulissen) und durch das Großkraftwerk Mannheim gegeben, beide sehr gut besucht. Ebenfalls auf eine gute bis sehr gute Resonanz stießen die Vorträge über den Senior Experten Service (SES) in Heidelberg und Schriesheim, das peruanische Entwicklungsprojekt Yanachaga in Laudenbach und zur grünen Gentechnik in Hockenheim. Als ganz großer Erfolg hatte sich der Landesseniorentag in Ladenburg im August 2005 erwiesen (nebenbei: Am Donnerstag, den 19. Juli, ist eine Altstadtführung in Ladenburg mit anschließendem gemeinsamen Essen vorgesehen). Positiv hob Christel Masseck auch die Arbeit in den örtlichen Gruppen hervor.

Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden Christel Masseck (Laudenbach) als Vorsitzende, sowie ihre beiden StellvertreterInnen Tabitha Cramer (Hockenheim) und Fred Frank (Sinsheim) einstimmig wieder gewählt. Den Kreis der BeisitzerInnen ergänzen und bereichern in Zukunft Bruno Schmitt (Eberbach) und Hanns Buchta (Ladenburg); sie wurden wie die vier wieder zur Wahl stehenden Kandidaten Walter Herberg (Oftersheim), Herbert Höfer (Bammental), Dr. Christoph Naumann (Schriesheim) und Hannelore v. Steht (Sandhausen) ebenfalls einstimmig gewählt.

Auf der Landesdelegiertenkonferenz in Mosbach wird der Kreisverband Rhein-Neckar durch 10 Delegierte vertreten; dazu gehören der Vorstand (mit Ausnahme von Fred Frank), sowie Eckhard Masseck und Bärbel Naumann.

Die Jahreshauptversammlung der SPD60plus wurde abgerundet durch einen engagierten und informativen Vortrag von Helmut Beck, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, der sich mit den Funktionen und Aufgaben des Rhein-Neckar-Kreises befasste.

Die Jahreshauptversammlung bestärkte die Anwesenden in ihrem Anliegen, dass es sich auch für Ältere lohnt, politisch aktiv zu sein oder zu werden. Denn so ganz hat die öffentliche Meinung noch nicht verinnerlicht, dass der viel beredete demografische Wandel nicht nur ein Thema der Presse ist und das es sich dabei auch nicht allein um’s senil werden handelt. Das Bewusstsein des demografischen Wandels und der damit verbundenen Chancen sowie Risiken muss in die Köpfe eindringen.

Christel Masseck und Dr. Christoph Naumann

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