Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit der Rentenversicherung gesichert

Veröffentlicht am 27.10.2006 in Bundespolitik

Als "notwendig und richtig" hat der SPD-Vorsitzende Kurt Beck die von der Koalition getroffenen Vereinbarungen zur schrittweisen Anhebung des gesetzlichen Rentenalters bis 2029 auf 67 Jahre begrüßt.

Das Gesetz verbinde "Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit". So könnten sich die Rentnerinnen und Rentner auf die Sicherheit ihrer Altersbezüge verlassen - zugleich werde die Belastung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch künftige Beitragssteigerungen klar begrenzt, begrüßte der SPD-Vorsitzende die am Montag Abend in der Großen Koalition vereinbarten Eckpunkte.

Die nun getroffene Regelung sei notwendig, um das Erfolgsmodell der solidarischen Rentenversicherung auch für kommende Generationen abzusichern, betonte Beck. Mit der schrittweisen, langfristigen Anhebung werde niemand überfordert. "Wichtig ist, dass Versicherte mit 45 Jahren Pflichtbeiträgen auch weiterhin mit 65 Jahren abschlagsfrei ihre Altersrente beziehen können." Vor allem körperlich hart arbeitende Menschen würden damit entlastet.

Beck: Wir brauchen ältere Arbeitnehmer
Zugleich hob Beck die Notwendigkeit der "Initiative 50plus" von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering hervor, mit der die Beschäftigungschancen Älterer verbessert werden sollen. Er appellierte an die Wirtschaft, das "Herausdrängen älterer Beschäftigter aus manchen Betrieben" zu stoppen. Menschen über 50 Jahre benötigten eine berufliche Perspektive mit sicherem Einkommen. "Wir brauchen ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, wir brauchen ihr Können, ihre Erfahrung, ihren Fleiß und ihre Kreativität", unterstrich Kurt Beck.

Müntefering: Kontur verlässlicher Alterssicherung wird deutlich
Auch Bundesarbeitsminister Franz Müntefering hat die Einigung zur verlässlichen Alterssicherung begrüßt. Damit werde die "Kontur verlässlicher Alterssicherung" deutlich. Er kündigte an, dass das Gesetz zur schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre nun entworfen und noch in diesem Jahr im Deutschen Bundestag beraten werde. Zudem verwies er auf flankierende Maßnahmen durch die "Initiative 50plus" sowie die Weiterentwicklung der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge, um eine umfassende Alterssicherung zu ermöglichen.

Im Rahmen der "Initiative 50plus" sollen Kombilohn und Eingliederungszuschüsse eingesetzt werden, um die Chancen der 50-Jährigen und älteren am Arbeitsmarkt zu verbessern. Außerdem würden die Weiterbildung der über 45-Jährigen gefördert sowie die Möglichkeiten verbessert, Arbeitslose, die über 50 Jahre sind, befristet zu beschäftigen.

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