John Ehret ist neuer Bürgermeister

Veröffentlicht am 12.06.2012 in Kommunalpolitik

John Ehret setzt sich als neuer Bürgermeister gegen den Kämmerer Hagen Zuber durch. SPD Ortsverein klärt Unstimmigkeiten während des Wahlkampfs. Joachim Frühauf tritt aus der SPD aus.

Am Sonntag, den 6. Mai um kurz nach 19 Uhr war es so weit: John Ehret stand als neuer Bürgermeister fest. Er hatte sich in der Stichwahl deutlich mit 58,1% gegen den Kämmerer Hagen Zuber durchgesetzt. Ehret hatte als letzter Kandidat seinen Hut in den Ring geworfen. Sein Wahlkampf glänzte durch Bescheidenheit. Weder plakatierte er im ganzen Dorf, noch tingelte er von Haus zu Haus. Er war aber stets präsent und beeindruckte die Mauemer mit seiner offenen, natürlichen Art. Dieses Vorgehen brachte ihm schließlich die meisten Stimmen und bereits bei der Kandidatenvorstellung am 16. April den meisten Applaus ein. John Ehret wuchs in Mauer als Adoptivsohn der Familie Ehret auf. In dieser Zeit wurde er in Mauer freundlich und ohne Vorurteile aufgenommen. Nach eigener Aussage war das auch einer der Hauptgründe sich als Bürgermeister in seiner Heimatgemeinde zu bewerben. Er wolle den Menschen in Mauer etwas zurückgeben. John Ehret kann auf eine reichhaltige Erfahrung zurückblicken. Nach seinem Studium ging er zum BKA und absolvierte hier mehrere Auslandseinsätze, darunter im Kosovo und in Afghanistan zum Aufbau der örtlichen Polizei. Der SPD Ortsverein freut sich über den frischen Wind und hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister.

Der Ortsverein hat indes wieder zusammengefunden. Während des Wahlkampfs hatte es zwischen Fraktion und Ortsverein unterschiedliche Präferenzen gegeben. Der Ortsverein unterstützte nach einer Mitgliederversammlung Mathias Schmalzhaf. Die Fraktion sprach sich einstimmig für Hagen Zuber aus. Die Frustrationen auf beiden Seiten waren erheblich. Nichtsdestotrotz hat sich der Ortsverein bei einer Sitzung am 24. Mai über dieses Thema auseinandergesetzt. Dabei gestand die Fraktion ein, dass ihr öffentliches Auftreten nicht richtig war. Insgesamt kristallisierte sich in der Diskussion heraus, dass man sich bei einer nächsten Bürgermeisterwahl nicht mehr öffentlich positionieren wird. Die Ereignisse haben allen gezeigt, dass eine solche Wahl unabhängig von Parteien stattfinden soll und muss.

Obwohl der Ortsverein nun wieder zusammensteht, müssen wir doch eingestehen, dass es nicht möglich war wieder alle ins Boot zu holen. Deswegen müssen wir den Austritt Joachim Frühaufs bedaueren. Er saß für die SPD viele Jahre im Gemeinderat und war zuletzt stellvertretender Bürgermeister. Seine Gründe muss er selbst darlegen. Sie hängen allerdings mit den Unstimmigkeiten während des Wahlkampfs zusammen.

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